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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für psychosoziale Beratung von Via Mundi

 

§1 Geltungsbereich und Vertragsgrundlagen

1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über psychosoziale Beratungsdienstleistungen zwischen Via Mundi, Dieter Spitzer, im Folgenden „Berater“ genannt, und dem Klienten.

2. Grundlage für diese AGB sind der Mustervertrag des bso sowie relevante Vorgaben des IAS und berufsständische Regelungen in der Schweiz.

3. Abweichende Bedingungen des Klienten werden nur anerkannt, wenn sie ausdrücklich und schriftlich durch den Berater bestätigt wurden.

 

§2 Vertragsgegenstand und Beratungsleistung

1. Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung psychosozialer Beratungsdienstleistungen, die Unterstützung in persönlichen, beruflichen oder sozialen Fragen bieten.

2. Die Beratung erfolgt durch den Berater oder durch qualifizierte Fachkräfte im Auftrag des Beraters.

3. Die spezifischen Beratungsziele, Methoden und der Umfang der Beratung werden im Beratungsvertrag festgehalten.

 

§3 Vertragsschluss

1. Der Vertrag kommt durch die Unterzeichnung des Beratungsvertrags durch beide Parteien oder durch schriftliche Bestätigung eines Termins zustande.

2. Der Berater kann den Abschluss eines Vertrages ablehnen, insbesondere wenn der Beratungsauftrag außerhalb seiner fachlichen Kompetenz liegt.
 

§4 Beratungsprozess und Mitwirkungspflicht des Klienten

1. Der Berater verpflichtet sich, die Beratung sorgfältig und nach den anerkannten berufsständischen Richtlinien des bso und IAS durchzuführen.

2. Der Klient verpflichtet sich, aktiv am Beratungsprozess mitzuwirken und die erforderlichen Informationen wahrheitsgemäß bereitzustellen.

3. Sollte der Klient die Mitwirkung verweigern oder den Beratungsprozess erheblich stören, behält sich der Berater das Recht vor, den Vertrag außerordentlich zu kündigen.

 

§5 Honorar und Zahlungsbedingungen

1. Das Honorar für die Beratungsleistungen wird im Beratungsvertrag vereinbart und ist grundsätzlich nach jeder Beratungssitzung direkt vor Ort zu begleichen. In Ausnahmefällen kann eine Rechnung gestellt werden.

2. Bei Rechnungsstellung ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt ohne Abzug zu begleichen. Abweichende Zahlungsfristen können schriftlich vereinbart werden.

3. Bei Zahlungsverzug behält sich der Berater das Recht vor, Mahngebühren zu erheben und die Beratung bis zur vollständigen Bezahlung auszusetzen.

 

§6 Absage und Terminverschiebung

1. Vereinbarte Termine sind verbindlich. Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis 48 Stunden vor dem Termin möglich. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird das volle Honorar berechnet.

2. In Fällen höherer Gewalt oder unvorhersehbarer Ereignisse, die eine rechtzeitige Absage verhindern, kann der Berater auf die Berechnung verzichten, wenn der Klient kein Verschulden trifft.

 

§7 Vertraulichkeit und Datenschutz

1. Der Berater verpflichtet sich zur strikten Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Beratung erhaltenen Informationen. Diese Verpflichtung bleibt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses bestehen.

2. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den schweizerischen Datenschutzbestimmungen (DSG). Der Klient wird über Art und Umfang der Datenverarbeitung in einer separaten Datenschutzvereinbarung informiert.

 

§8 Haftung

1. Der Berater haftet für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht wurden. 

2. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Berater nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), die für die Erfüllung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung sind. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt.

3. Der Berater haftet nicht für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn.

4. Der Berater übernimmt keine Haftung für Entscheidungen oder Handlungen, die der Klient im Rahmen oder als Folge der Beratung trifft. Die Beratung ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.
 

§9 Dauer und Beendigung des Vertrages

1. Der Beratungsvertrag kann von beiden Seiten jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich gekündigt werden.

2. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Berater und Klient nachhaltig gestört ist.

 

§10 Schlussbestimmungen

1. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

2. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Regelung gilt diejenige , die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

3. Es gilt schweizerisches Recht.

Der Gerichtsstand ist der Sitz des Beraters.

 

Murg, 25.08.2024
 

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